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erfolge

1. SC SOLLENAU

SC_Logo

Wir sind ein österreichischer Fußballverein im Bundesland Niederösterreich im Bezirk Wiener Neustadt-Land. Unser Verein gehört dem Niederösterreichischen Fußball-Verband an. Die Vereinsfarben sind schwarz/weiß.

Ab der Saison 2010/11 spielt der Verein in der Regionalliga Ost in der dritthöchsten österreichischen Leistungsstufe.

Meistertitel:

  • 1968 Meistertitel in der 2. Klasse Steinfeld und Aufstieg in die 1. Klasse Süd
  • 1981 Meistertitel in der 2. Klasse Steinfeld und Aufstieg in die 1. Klasse Süd
  • 1998 Meistertitel in der 2. Klasse Steinfeld und Aufstieg in die 1. Klasse Süd
  • 2003 Meistertitel in der 1. Klasse Süd und Aufstieg in die Gebietsliga SSO
  • 2004 Meistertitel in der Gebietsliga SSO und Aufstieg in die zweite Landesliga OST
  • 2007 Meistertitel in der zweiten Landesliga Niederörsterreich und Aufstieg in die erste Landesliga
  • 2010 Meistertitel in der Landesliga Niederörsterreich und Aufstieg in die Regionalliga Ost

NÖ CUP:

  • 2005 und 2008 Sieger im Niederösterreichischen Fußballcup

 

Obmann farben_vorstand_quer farben_vorstand_quer farben_vorstand_quer farben_vorstand_quer farben_vorstand_quer farben_vorstand_quer
25 Jürgen Hütterer GSELLMANN WCKL KGEL   franz  

RENE

Jürgen Hütterer

 

 

Anton
GSELLMANN

Präsident

 

Stefan

WÖCKL

Präsident

Georg
KÖGL

Obmann Stv.

Franz

Bauernfeind

Sportlicher Leiter

Rene
TIK

Kassier Stv.
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maria2hpv franz2            

Franz

Stipsits

Kontrolle

           

Geschichte - Gründung

1. SC SOLLENAU

So fand schließlich im Jahre 1919 eine Besprechung im Gasthaus Hirschler gegenüber der Kirche statt, in der die Bildung eines Vereins vorerst besprochen wurde.

Unsere Fußballbegeisterten der ersten Stunde: Bucsich Karl, Frisch Karl, Gärtner Eduard, Haiden Johann, Jankovich Thomas, Kreihansl Karl, Krauskopf Rudolf und Hans, Mildner Heinrich, Pelinka Josef, Proksch Josef, Schwarz Josef und Johann, Wustinger Rudolf, Chlebecek Anton und Karl, Gaizenauer Franz, Gerlich Rudolf, Idstein Karl und Franz, Koisser Laurentius, Rudolf und Karl, Kropf Friedrich, Manninger Josef, Melichar Franz, Johann und Rudolf, Pöltl Alois, Pulzer Anton und Schwendenwein Julius.
Diese Mannschaft pflegte mit benachbarten Jugendgruppen der SAJ (Sozialdemokratischen Arbeiterjugend), Wie der aus Leobersdorf, Wr. Neustadt, Neunkirchen oder aber auch Gloggnitz, erste Kontakte in Sachen Fußball.

Die Gründung des "Sportklub Sollenau" dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit im Frühjahr 1920 erfolgt sein. Anzunehmen ist aber, dass weder über Statuten noch über einen Beitritt zum Verband entschieden worden sein dürfte, da in der Folge noch von keinem gemeldeten Verein die Rede war. Die bei dieser Gründungssitzung anwesenden Herren des Propanentenkomitees waren: (Vollständigkeit nicht garantiert) Ott Anton, Manninger Josef, Spuller Johann, Hrdina Ferdinand, Jiretz Heinrich sen. und jun., Wustinger Johann, Mannsberger Gottfried, Bocinsky Josef, Ullrich Johann, Pinter Johann, Nowak Johann und Zich Eduard.

Zeitgleich gab es auch den Sportklub Böhler. Hier trafen sich vor allem ältere, fußballbegeisterte Männer der Böhlerwerke. In einem Sitzungsprotokoll der MG Sollenau vom 21..06.1921 findet sich die erste Aufzeichnung über vereinsähnliche Strukturierung mit folgendem Wortlaut:
"Ansuchen des Sportklubs der Firma Böhler um leihweise Überlassung der Scheibenstange. Hiezu spricht der Gemeinderat Kloucek und teilt mit daß bereits eine Einigung zwischen den neu zu gründeten Sportklub Sollenau und der Firma Böhler in dieser Angelegenheit hergestellt wurde."
Daraus können wir ersehen, dass es neben dem Sportklub Böhler schon einen Sportklub Sollenau gab, aber weder eine offizielle Gründung des Vereins, noch ein Beitritt zum Verband bis dato erfolgt sein konnte. Auch die zwischenzeitliche Auflösung des Klubs könnte möglich gewesen sein, da in alten Sportzeitschriften von einem SK oder SC Sollenau nichts zu finden war.
In der Folge muss es zu einer Fusion beider Klubs gekommen sein, denn die letzten Aufzeichnungen von einem eigenen Sportklub Böhler stammen aus einer Gemeinderatssitzung vom 28. 07. 1921.
Darin wird ein Ansuchen des Sportklub Böhler um Subvention mit der Begründung abgelehnt, dass der Verein noch keine Satzung besäße, und für seine Einrichtungen sowieso selber aufzukommen habe.
Neu hingegen dürfte die Tatsache sein, dass eine dritte Fußballmannschaft zeitgleich in Sollenau agierte. In der schon erwähnten Gemeinderatssitzung vom 21.06.1921 wurde ein Ansuchen eines Sportklubs Petrifeld wegen Platzzuweisung behandelt und unverbindlich bewilligt. Da dieser Verein nur mehr einmal, und zwar einen Monat später genannt wird, ist daher anzunehmen, dass auch er sich, wie die Böhlerwerke, in der Folge mit dem Sportklub Sollenau zusammengetan haben dürften. Kurze Zeit ging man aber noch getrennte Wege.

Angespornt durch die Petrifelder, trat der Sportklub Sollenau 1921 mit dem Ansuchen um Überlassung eines Grundstücks zum Fußballspielen an die Gemeinde heran. So steht in einer Gemeinderatssitzung von 1921 zu lesen:
"Ansuchen des Sportklubs Sollenau um Überlassung des Grundes am Friedhof zu ihren Übungen. Der Platz wird dem Sportklub genau unter denselben Bedingungen wie der in Petrifeld unverbindlich überlassen, mit Ausnahme, dass bei Leichenbegängnissen während der Zeit das Spielen eingestellt werden muss."
Drei Vereine agierten also lokal unabhängig voneinander als Fußballmannschaften in einem kleinen Ort. Trotz dieser Tatsache, zeigte sich die ältere Bevölkerung vorerst wohl kaum begeistert, sahen doch die honorigen Herren Gemeindevertreter den Fußballsport zu der Zeit noch als "Übung" an. Trotzdem war der Ansturm nicht mehr zu stoppen. Immer mehr Burschen und junge Männer verfielen dem Fußballsport.

Ein erstes richtiges Freundschaftsspiel wurde noch 1921 gegen den Sportklub Wöllersdorf mit 1:1 erfolgreich bestritten. In der Sollenauer Elf standen damals die Spieler Pirke als Torhüter und die Feldspieler Bach, Dubsky Emil, Fleck Adolf, Idstein Karl, Koisser Laurentius und Rudolf, Kreihansl Karl, Melichar Johann, Schestak, Türk, Wagenleiter Franz, Wustinger Rudolf und Zich Eduard.
Danach kam es mit großer Wahrscheinlichkeit zum Zusammenschluss der drei Sollenauer Mannschaften.

Geschichte - Meisterschaftsstart

1. SC PEL EBNER SOLLENAU

IIm selben Jahr trat man dem NÖFV bei und nahm vermutlich als "Arbeiter Sportklub Böhler Sollenau" 1922 / 23 den Meisterschaftsbetrieb auf. Überraschend für alle war, dass der Verein bei der Vergabe des Meistertitels einiges mitzureden hatte, und damit auch weiterhin der Zustrom an neuen Spielern nicht versiegte.

Weiters führte der zu- und Abzug vieler Arbeiterfamilien zu einem ständigen Kommen und gehen in den Reihen der Sportler. Gute Ergebnisse und viele spielstarke Fußballer erhöhten in der Folge das Niveau, so dass das Interesse der Bevölkerung ständig stieg. Nur das Kino vermochte noch eine ähnliche Anziehungskraft auf die Sollenauer auszuüben. Doch dort waren die Eintrittspreise in Zeiten der Arbeitslosigkeit und Inflation der Zwischenkriegszeit für den kleinen Mann fast zu hoch, und so ging man lieber auf den Fußballplatz zumal dieser beinahe gratis zu betreten war. Um jedoch den Spielbetrieb zu sichern und die Ausgaben für die Ausrüstung aufbringen zu können, wurde auf die Einnahmen durch Eintrittsgelder vermehrt Wert gelegt.
Man trat daher mit der Bitte an den Gemeinderat der MG Sollenau heran, der folgendermaßen protokolliert wurde:

"Am 25 09. 1923 bringt der Bürgermeister ein Ansuchen des Sportklubs wegen Einplankung des Sportplatzes zur Kenntnis und eröffnete die Debatte. Zu dieser Angelegenheit sprechen die Herren Gemeinderäte Pöpperl, Pelinka und Klouczek. Herr Gemeinderat Gabernigg stellte den Antrag, daß die Gemeinde im Prinzip mit der Einplankung des Sportplatzes einverstanden ist, das Übereinkommen, welches vom geschäftsführenden Gemeinderate bei der nächsten Sitzung zur Beschlußfassung vorzulegen ist. Das Übereinkommen soll auf 10 Jahre abgeschlossen werden. einst. angen."

Es wurde aber in weitere Folge keine Vorlage durch den Sportklub gelegt, und es ist daher anzunehmen, dass die Einplankung vorerst nicht durchgeführt wurde.

Geschichte - Meisterschaftsstart

1. SC PEL EBNER SOLLENAU

  • 1925 - 5 Jahre nach der Gründung des Sportklub Sollenau führte man ein erstes Pokalturnier durch. Neben der heimischen Mannschaft spielten noch der SK Harland, der SK Rote Elf und SC Schwarzstern. Sieger dieses Turniers wurde, wie auch nicht anders zu erwarten war, der 1. Sportklub Sollenau.

Da der Sportplatz sich weiterhin im Besitz der Gemeinde befand und diese das Grundstückdem Verein nur befristet überließ (es war nur die Grundsteuer zu bezahlen), musste jährlich der Antrag auf neuerliche Verpachtung gestellt werden. Untenstehendes Schreiben vom Arbeiter Sportklub Böhler Sollenau an den Gemeindevorstand, in dem dieses Thema behandelt wurde, darf als derzeit ältestes erhaltenes Dokument (klick um zu vergrößern) des Vereines angeführt werden.

Zur besseren Lesbarkeit:

Löbliches Bürgermeister-Amt-Sollenau!
Nachdem unser Termin für den Sportplatz völlig im Ablaufe ist, so sehen wir uns gezwungen an unsere Gemeindevertretung heranzutreten, damit sie uns den Platz leihweise wieder einige Jahre zur Verfügung stellt. Damit wir aber nicht fortwährend sie in solchen Sachen belästigen, so möchten wir an die Gemeindevertretung die Bitte richten, uns diesen Platz für 10 Jahre hindurch zur Verfügung zu stellen. Sollte aber in dieser Zeit der Platz unbedingt benötigt werden, so sehen wir uns jeder Zeit bereit von denselben Abstand zu nehmen, natürlich wird uns die Gemeinde einen anderen Platz zuweisen.
Einer freundlichen Erledigung entgegensehend zeichne ich für d. SPORTKLUB BÖHLER SOLLENAU

Jos. Bocinsky Johann Nowak

In diesem Jahr hörten die älteren Spieler der Böhler mit dem Fußballspielen auf, sodass aus dem "Sportklub Böhler Sollenau" der "1.Sportklub Sollenau" entstand.

Hier noch ein Ansuchen an die Gemeinde Sollenau in der herauszulesen ist, wie schwer die Zwischenkriegszeit mit seinen wirtschaftlichen Problemen nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für Institutionen war:

"Der gezeichnete Verein, erlaubt sich, an die geschätzte Gemeindevertretung, der Markt-Gemeinde Sollenau nachfolgendes Ansuchen zu richten. Da unser Verein derzeit mit riesigen finanziellen Schwierigkeiten - die hauptsächlich durch die große Arbeitslosigkeit hervorgerufen wurde - zu kämpfen hatt, wir aber, - wollen wir den Fußballsport weiter ausüben - die nötigen Artikel wie Dressen, Schuhe und Bälle unbedingt haben müssen und wir außerdem noch größere Schulden, zu begleichen haben aber nicht das nötige Geld aufbringen können, so ersuchen wir, ob es nicht möglich wäre uns eine Subvention zuzukommen zu lassen."

Dieses Schreiben wurde vom Obmann Jiretz, Sektionsleiter Melichar Johann sowie vom Schriftführer Horvath Hans unterzeichnet. Dieser Brief wurde am 15. September 1926 verfasst, und aus dem Briefkopf wurde bereits im Vereinsnamen das BÖHLER herausgestrichen, sowie das Klublokal Schafarek in Koiser geändert. Bemerkung: Das Klublokal Schafarek war das Gasthaus "Schwarzer Adler", das später der Familie Koisser gehörte, ehe es in den 30iger Jahren abgerissen werden musste. Das GH Hirschler schließlich war das heute nicht mehr bestehende Gasthaus vis a vis der Kirche (Heurige Pöltl).

Geschichte - Die ersten Meisterschaftsjahre

1. SC PEL EBNER SOLLENAU

  • 1926 wurden durch unsere Recherchen einige Beiträge in alten Zeitungen gefunden.
  • 1927 wurde zwar das Entscheidungsspiel um den Aufstieg in die höchste Spielklasse des NÖFV mit 3:4 gegen den SC Steinabrückl verloren, dieses Ziel wurde aber durch die Gruppenteilung doch noch erreicht. Die Mannschaft.